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… auf der Webseite der Pilotstudie zur Deutschen Populationsbasierten Langzeitstudie zu ADHS. Im Englischen wird diese Studie abgekürzt als GePoLO-ADHD, was für German Population Based Long Term Follow-up of ADHD steht.

Die Abkürzung ADHS bezeichnet die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Diese neurobiologische Erkrankung ist gekennzeichnet durch die Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität, die in ihrer Ausprägung bei den Kindern und Jugendlichen sehr unterschiedlich sein können. Bei manchen Kindern steht zum Beispiel die Hyperaktivität im Vordergrund, bei anderen die Aufmerksamkeitsstörung.

Für allgemeine Informationen zu ADHS ist bereits viel nützliche Information im Internet verfügbar. Wir haben deshalb darauf verzichtet, diese Informationen auf unsere Webseite erneut mit aufzunehmen. Stattdessen haben wir für Sie eine Sammlung nützlicher Internetlinks zusammengestellt, die Ihnen weitere Informationen zu ADHS geben und die Sie unter Linksammlung hier einsehen können.

Auf unserer Webseite wollen wir die Ergebnisse unserer Studie zu ADHS in laienverständlicher Form darstellen, nachdem wir sie in (inter)nationalen wissenschaftlichen Fachzeitschriften publiziert haben. Unsere Studie wurde von Januar 2009 bis September 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und wird zurzeit mit Eigenmitteln des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH in Bremen weitergeführt. Studienleiterin der Studie ist Frau Prof. Dr. med. Edeltraut Garbe aus Bremen. Kooperationspartner sind Herr Prof. Dr.  med. Tobias Banaschewski vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim und Herr Prof. Dr. Franz Petermann und Frau Prof. Dr. Ulrike Petermann vom Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation der Universität Bremen.

Ziel der Studie ist es, den Langzeitverlauf von ADHS bei Kindern und Jugendlichen zu untersuchen und Faktoren zu ermitteln, die Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung haben können.

Gleichzeitig werden in dieser Studie viele weitere Fragestellungen rund um ADHS untersucht. Beispiele für diese weiteren Fragestellungen sind:

(i) Wie häufig ist ADHS bei Jungen und Mädchen verschiedenen Alters in Deutschland?

(ii) Wie häufig sind psychische Begleiterkrankungen bei Kindern mit ADHS im Vergleich zu Kindern ohne ADHS?

(iii) Welche Medikamententherapie erhalten Kinder mit ADHS?

(iv) Lassen sich regionale Unterschiede in der Häufigkeit von ADHS bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland beobachten?

(v) Wie stark unterscheidet sich das Verletzungsrisiko bei Kindern mit ADHS von dem bei Kindern ohne ADHS?

(vi) Reduziert die Medikamententherapie das bekanntermaßen erhöhte Verletzungsrisiko bei ADHS-Kindern? 

Den Flyer zur Studie können Sie hier herunterladen.